Informationen zu den Inkassogebühren

Wie Inkassogebühren steuerlich behandelt werden.

Wenn ein Kunde, aus welchen Gründen auch immer, seine Rechnung nicht bezahlt, hilft meist nur noch die Einschaltung eines Inkassodienstleisters. In der Praxis stellt sich die Frage, wie die dabei anfallenden Inkassogebühren steuerlich zu behandeln sind?

Bei Einschaltung des Inkassodienstleisters DSP Debitoren GmbH erhält der Gläubiger die eingetriebene Forderung zuzüglich der Verzugszinsen. Sollte der Forderungseinzug jedoch nicht erfolgreich sein, hätte der Gläubiger die Kosten des Inkassodienstleisters zu zahlen. Steuerlich ist dabei folgendes zu beachten: 

  • Die Zahlung an den Inkassodienstleister stellen Kosten des Geldverkehrs dar, die in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden dürfen. 
  • Da Inkassodienstleister umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbringen, erhalten Sie über die entstandenen Inkassokosten eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, welche Sie als Vorsteuer geltend machen können, wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind.

Beispiel: Sie schalten zur Beitreibung einer Rechnung über 3.000,00 Euro einen Inkassodienstleister ein. Der Forderungseinzug verläuft leider erfolglos und Sie zahlen die Inkassogebühren in Höhe von 334,75 Euro. Sie buchen so: 

  • Nebenkosten des Geldverkehrs: 281,30 Euro 
  • abziehbare Vorsteuer* 19 Prozent: 53,45 Euro 

* wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind 

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